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Bunkermuseum
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Bunkermuseum in Hamburg-Hamm

Im Hamburger Stadtteil Hamm befindet sich das einzigartige Bunkermuseum. In mehreren Jahren haben die Betreiber den historischen Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg restauriert, um dort eine Ausstellung zu präsentieren. Dargestellt werden neben dem der Einrichtung und Ausrüstung des Bunkers auch persönliche Erlebnisse von Zeitzeugen während der Luftangriffe. Die Bunkeranlage besteht aus dem Eingangsbereich mit  einer abwärts verlaufenden Treppe, einer Gasschleuse, vier Röhren von jeweils zwei Metern Breite, 17 Metern Länge und einer Höhe von 2,25 Metern, die jeweils Platz für 50 Menschen boten sowie einem Notausstieg. Nach einjähriger Bauzeit wurde er im April 1941 eröffnet.

Foto:  © quid_chaos / pixelio.de

Charakteristisch ist die einheitliche Ausstattung mit Bänken auf der einen und Ablagemöglichkeiten auf der anderen Seite der Röhren, an deren Enden sich die Trocken-Toiletten befanden, da es keinen Wasseranschluss gab. Eine Stromversorgung gab es für Heizung und Beleuchtung. Für Frischluft-Zufuhr sorgten handbetriebene Lüftungsmaschinen. Seine Wände bestehen aus einem Meter Beton, die mit einer Bewehrung verstärkt sind. Die Sohle des Bunkers liegt etwa fünf Meter tief im Erdreich. Hierbei handelt sich um einen Typenbau, die seinerzeit im Hamburger Stadtgebiet in großer Anzahl gebaut wurden, jedoch heute nicht mehr begehbar sind, da sie fast ausnahmslos unter Wasser stehen.

Das Bunkermuseum hat Donnerstags (nicht an Feiertagen) von 10:00 bis 12:00 Uhr und 15:00 bis 18:00 Uhr geöffnet. Die Eintrittspreise betragen für erwachsene 3,00 Euro, für Kinder bis 12 Jahre 1,50 Euro. Führungen (Dauer rund 90 Minuten.) sind an jedem Wochentag, bis auf Donnerstags, nach Absprache möglich.